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BalashToth: Equation II - The Antithesis of Life and Free Will (Review)

Artist:

BalashToth

BalashToth: Equation II - The Antithesis of Life and Free Will
Album:

Equation II - The Antithesis of Life and Free Will

Medium: CD/Download
Stil:

Melodic Death Metal

Label: Not Even Music/Metal Ör Die Records/Pest Records
Spieldauer: 39:06
Erschienen: 12.06.2026
Website: [Link]

Mit „Equation II - The Antithesis of Life and Free Will“ legen Irlands BALASHTOTH ihr erstes Vollalbum vor. Darauf bieten die Musiker um Chefdenker Balázs Tóth melodischen Death Metal, der gelegentlich eine gehörige Portion Thrash-Metal-Würze abbekommt.


Dass es sich bei diesem Album um einen (beinahe) Alleingang handelt, fällt zunächst weniger ins Gewicht als gedacht. Denn das künstlerische Ego bleibt glücklicherweise überwiegend im Schrank. Stattdessen gefällt die Musik wahlweise mit atmosphärischen Gitarrenmelodien („Self = Dark Side“), oder aber mit Melodic Death Metal nach skandinavischer Art (z.B. in „÷ Misunderstanding“).


Dass im Zuge dessen Bands wie (alte) IN FLAMES, DIMENSION ZERO oder auch THE HAUNTED als kreative Paten zur Musik von BALASHTOTH auftauchen, ist derweil schwerlich zu überhören, muss aber kein Nachteil sein, denn die Iren kupfern nicht stumpf bei ihren Idolen ab.


Gleichzeitig fehlt es der Musik auf „Equation II - The Antithesis of Life and Free Will“ immer ein wenig am letzten Funken, an der züngelnden Flamme, die das Album zu einem Volltreffer machen würde. Um zu den genannten Vorbildern (allen voran IN FLAMES, aber auch THE HAUNTED) aufzuschließen, braucht es noch die zwingenden Momente, die Refrains, die unwiederbringlich das Langzeitgedächtnis belagern, oder die Melodien, die sich sowohl für den Moshpit, als auch zur Nachtruhe eignen.


FAZIT: BALASHTOTH gefallen auf „Equation II - The Antithesis of Life and Free Will“ mit melodischem Death Metal, der mit einer Portion Thrash-Metal-Riffing gewürzt wird. Das Ergebnis drückt aggressiv in den Ohren und gefällt durch eine konsistente Stimmung. Allerdings fällt im direkten Vergleich auch auf, dass BALASHTOTH (noch) nicht zu ihren Vorbildern aufschließen können, dazu fehlt es aktuell noch an der Fähigkeit, Atmosphäre, Aggression und das nötige Quäntchen Eingängigkeit zu einem vollends schlüssigen Ganzen zu verbinden.


Dominik Maier (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • +Fear + Despair
  • +Self-Worth ÷ Mockery
  • x Guilt
  • Love = Lies
  • Life = Death
  • Self = Dark Side
  • n = y (instrumental)
  • ÷ Misunderstanding
  • x Judgement

Besetzung:

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